Angesichts
eines ungebrochen großen Interesses der Wissenschaft an den
Autographen und anderen Originalquellen der Werke Johann Sebastian
Bachs sollen diese online zugänglich gemacht werden. Es
handelt sich dabei um einen zentralen Quellenbestand für die
musikwissenschaftliche Forschung, an dem seit Generationen
musikphilologische Arbeitsweisen entwickelt und erprobt worden sind.
Metadaten und vielseitige Suchmöglichkeiten werden dabei aus dem ebenfalls von der DFG geförderten „Göttinger Bach-Katalog“ übernommen. Die Ergänzung dieser Datenbank mit dem Ziel einer Digitalen Bibliothek zu Johann Sebastian Bach wird zunächst den zentralen Bestand der Originalquellen, d. h. die Autographe und andere für Bachs eigenen Bedarf angefertigte Handschriften (in der Regel die Stimmensätze) umfassen. In hoch auflösenden Scans werden Forscher in der ganzen Welt Zugang zu diesen Handschriften erhalten. Zusammengehörige, aber heute getrennt aufbewahrte Quellen können „virtuell“ wieder vereint werden. Zugleich werden die besitzenden Bibliotheken entlastet und vor allem die Handschriften selbst durch Reduzierung der Nutzung an den Originalen selbst geschont.
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